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Gemeinde-Atlas · Unabhängige Faktenerhebung

Was Österreichs Gemeinden für Software aus Drittstaaten bezahlen

Über das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) fragen wir bei allen 2.092 österreichischen Gemeinden an, was sie jährlich für Bürosoftware aus Drittstaaten zahlen — und machen die Antworten hier sichtbar.

Kartendaten: Statistik Austria, CC BY 4.0
2.092 Gemeinden angefragt (IFG)
Hintergrund

Warum diese Erhebung

Ein Großteil der österreichischen Gemeindeverwaltungen arbeitet mit Bürosoftware und Cloud-Diensten großer außereuropäischer Konzerne. Weil diese Anbieter in Drittstaaten — allen voran den USA — ansässig sind, gilt für ihre Dienste in der Regel auch dortiges Recht: Behörden können unter bestimmten Voraussetzungen auf Daten zugreifen, selbst wenn sie auf Servern in der EU gespeichert sind. Für öffentliche Stellen, die mit sensiblen Bürger:innendaten arbeiten, ist das mehr als eine technische Detailfrage — es betrifft die digitale Souveränität der österreichischen Verwaltung. Um sichtbar zu machen, was diese Abhängigkeit die österreichischen Gemeinden tatsächlich kostet, haben wir alle 2.092 Gemeinden im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) um Auskunft über ihre jährlichen Lizenzkosten gebeten. Diese Seite sammelt die Antworten und macht sie öffentlich nachvollziehbar. Diese Kosten tragen am Ende nicht nur die Gemeinden selbst — über Gemeindeabgaben und -budgets zahlt sie mittelbar jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger mit.

Bestätigte Kosten (beantwortete Gemeinden)
€ 0
Hochrechnung · alle 2.092 Gemeinden
€ 0
Schätzung auf Basis der bereits beantworteten Gemeinden — keine belegte Zahl
0%
Rücklauf der IFG-Anfragen
Live-Übersicht

Die Karte

Bundesland anklicken zum Hineinzoomen, Gemeinde anklicken für Details. Zwischen IFG-Status und Kosten-Heatmap umschaltbar.

Bundesland anklicken zum Hineinzoomen
Hintergrund

Wie die Erhebung funktioniert

Drei kurze Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Datenhoheit, Ablauf und Aktualität.

Warum Datenhoheit zählt

Verwaltet eine Gemeinde Bürger:innendaten bei einem Anbieter aus einem Drittstaat, kann ausländisches Recht Zugriff ermöglichen — unabhängig vom Serverstandort. Für öffentliche Stellen ist das mehr als eine technische Detailfrage.

Wie die Erhebung funktioniert

Jede der 2.092 Gemeinden wird einzeln per IFG-Anfrage kontaktiert. Die Karte zeigt laufend den Antwortstatus — von „noch nicht angefragt" bis „beantwortet mit Daten" — und, sobald verfügbar, die gemeldeten Lizenzkosten.

Immer aktueller Stand

Die Karte zeigt den jeweils aktuellen Rücklauf der IFG-Anfragen. Sobald eine Gemeinde antwortet, werden Status und Kostenangabe unmittelbar in der Darstellung übernommen.

Methodik

Wie wir die Daten erhoben haben

Damit die dargestellten Zahlen nachvollziehbar bleiben, ist hier der komplette Erhebungsweg offengelegt — von der Anfrage bis zur Hochrechnung.

IFG-Anfrage an alle 2.092 Gemeinden

Jede österreichische Gemeinde wird einzeln und unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) kontaktiert — mit Anspruch auf Auskunft, keiner Bitte.

Einheitliche Fragestellung

Abgefragt werden Anbieter, Produktbezeichnung, jährliche Lizenzkosten für die eingesetzte Bürosoftware sowie das Vertragsjahr — bei jeder Gemeinde identisch formuliert.

Status-Tracking je Gemeinde

Jede Rückmeldung — oder ausbleibende Antwort — wird einem von fünf Status zugeordnet: nicht angefragt, angefragt, beantwortet, abgelehnt oder keine Antwort erhalten.

Geografische & demografische Basis

Gemeindegrenzen und Einwohnerzahlen stammen unabhängig von den IFG-Antworten von Statistik Austria (CC BY 4.0, Bevölkerungsstand 1.1.2026) und dienen ausschließlich der Kartendarstellung.

Hochrechnung auf ganz Österreich

Aus den bereits beantworteten Gemeinden wird ein Kosten-pro-Kopf-Durchschnitt gebildet und auf alle 2.092 Gemeinden hochgerechnet — klar als Schätzung gekennzeichnet, nie als belegte Zahl.

Laufende Aktualisierung

Die Karte wird laufend aktualisiert, sobald neue Antworten eintreffen. Nichts wird erfunden — jede Zahl bleibt bis zur Bestätigung als Beispielwert gekennzeichnet.

Vergleichsrechnung

Was eine durchschnittliche Gemeinde sparen könnte

Diese Kosten tragen am Ende nicht nur die Gemeinden — über die Gemeindebudgets zahlt sie jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger mit.

Ø Österreichische Gemeinde
Einwohner im Schnitt, errechnet aus allen 2.092 Gemeinden (Statistik Austria, Stand 1.1.2026)
Aktuelle Kosten für Drittstaaten-Software
Durchschnittliche jährliche Ausgabe einer Gemeinde dieser Größe — Beispielwert auf Basis der bisher beantworteten Gemeinden, solange die Erhebung läuft
Kosten mit CloudFiles Business
€ 950 / Jahr
Reales CloudFiles-Business-Paket: bis 25 Nutzer, 2 TB Speicher, inkl. Euro Office (Collabora) — bei jährlicher Verrechnung, exkl. USt.

mögliche jährliche Ersparnis für eine durchschnittliche Gemeinde — bei absolut identischem Funktionsumfang: Dateiablage, Freigaben und vollwertige Büroanwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen) inklusive.

Die CloudFiles-Kosten sind der reale Listenpreis des Business-Pakets. Die Kosten für Drittstaaten-Software sind, solange die IFG-Erhebung läuft, ein Beispielwert für eine Gemeinde durchschnittlicher Größe und aktualisieren sich automatisch, sobald mehr Gemeinden geantwortet haben.

Die Alternative

Es geht auch ohne Drittstaaten-Abhängigkeit

CloudFiles ist die österreichische All-in-One-Lösung für Büroanwendungen (inkl. Euro Office) und Cloud-Speicher — DSGVO-konform und ausschließlich in österreichischen Rechenzentren gehostet.

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Häufige Fragen

FAQ

Ist das eine offizielle Statistik?

Nein. Es handelt sich um eine unabhängige Informations- und Faktenerhebung von CloudFiles, gestützt auf IFG-Anfragen an alle österreichischen Gemeinden sowie öffentliche Daten von Statistik Austria. Es ist keine amtliche Statistik.

Woher stammen die Kartendaten und Einwohnerzahlen?

Gemeindegrenzen und Bevölkerungsstand stammen von Statistik Austria (data.statistik.gv.at, CC BY 4.0), Stand 1.1.2026. Diese Basisdaten sind unabhängig von den IFG-Antworten und frei zugänglich.

Was bedeutet „Drittstaaten" in diesem Zusammenhang?

Als Drittstaaten werden Länder außerhalb der EU/des EWR bezeichnet, für die kein durchgängig gleichwertiges Datenschutzniveau gilt. Ist ein Softwareanbieter dort ansässig, kann dessen Heimatrecht Behörden dort unter bestimmten Voraussetzungen Zugriff auf Daten ermöglichen — auch wenn diese auf Servern in der EU liegen.

Warum sind so viele Gemeinden noch ohne Status?

Die Erhebung läuft laufend weiter. Gesetzlich haben Gemeinden Zeit, auf eine IFG-Anfrage zu reagieren, sodass Antworten sukzessive eintreffen. Die Karte wird entsprechend regelmäßig aktualisiert.

Wie wird sichergestellt, dass nichts erfunden wird?

Solange für eine Gemeinde keine echte IFG-Antwort vorliegt, ist ihr Status- und Kostenwert eindeutig als Beispieldatensatz zur Veranschaulichung des Konzepts gekennzeichnet — nie als reale Angabe. Erst eine tatsächliche Rückmeldung ersetzt diesen Platzhalter.

Wer steht hinter dieser Erhebung?

Der Gemeinde-Atlas ist eine Informationsinitiative von CloudFiles, der österreichischen All-in-One-Lösung für Büroanwendungen (inkl. Euro Office) und Cloud-Speicher.

Laufende Erhebung. Die IFG-Anfragen an die Gemeinden laufen — Status & Kostenwerte sind daher aktuell Beispieldaten zur Veranschaulichung. Kartengrenzen und Einwohnerzahlen sind real (Statistik Austria, Stand 1.1.2026).
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